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Nur auf Pellworm: Zertifizierung klimafreundliche Urlaubsunterkunft

Folgende Betriebe auf Pellworm wurden mit dem Zertifikat "klimafreundliche Urlaubsunterkunft" ausgezeichnet. Es sind die Betriebe Die Insel Pellworm - Pilotregion der Insel- und Halligkonferenz für die Zertifizierung „Klimafreundliche Urlaubsunterkunft“ im Rahmen des Projekts C2CI. In Umsetzung der Weiterentwicklung des landesweit prämierten Energiekonzeptes für Pellworm und zu jeweils 50% aus den Projektmitteln und dem Beitrag der Insel- und Halligkonferenz finanziert, wurde Pellworm für die Insel- und Halligkonferenz als Pilotregion für die Entwicklung einer Zertifizierung klimafreundlicher Urlaubsunterkünfte ausgewählt. Diese Zertifizierung auf der EE-Insel Pellworm dient mit ihrer Förderung der erneuerbaren Energien den grundsätzlichen Perspektiven des C2CI-Konzepts. Die Zertifizierung hat eine überbetriebliche, regionale Ausrichtung und zielt auf die nachhaltige Veränderung bestehender Tourismusansätze an der Nordsee. Federführung: Insel- und Halligkonferenz in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Erneuerbare Energien“ auf Pellworm und dem Kur- und Tourismusservice Pellworm sowie dem Fremdenverkehrsverein Pellworm. Fachliche Begleitung des Projekts: NIT – Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH, Kiel (www.nit-kiel.de).

Ökologie als wichtige Säule im Pellworm-Tourismus

Die Nordseeinsel Pellworm setzt seit vielen Jahren mit mehrheitlichem Rückhalt ihrer Einwohner erfolgreich auf die Nutzung regenerativer Energien, die Vermeidung von Umweltbelastungen und Verringerung von CO₂-Emissionen in allen Bereichen des Insellebens, der Inselwirtschaft und ökologischen Entwicklung des Tourismus. Viele Pellwormer haben bereits sowohl im privaten Wohnen wie auch in ihren Urlaubsunterkünften umfangreich investiert, um Klimaschutz aktiv zu praktizieren. Die Ökologie ist darüber hinaus neben den Themen „Natur“, „Ruhe“ und „Gesundheit“ die wichtigste Säule im Tourismusmarketing Pellworms. Sie ist hervorragend dazu geeignet, die Nordseeinsel im Wettbewerb der Destinationen von ihren Konkurrenten positiv und profilbildend abzusetzen.

Zertifizierte „Klimafreundliche Urlaubsunterkünfte“

Klimafreundliche Unterkünfte sind im Sinne der Zertifizierung Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienwohnungen und -häuser, die ihren Energieverbrauch regelmäßig dokumentieren und bei Baumaßnahmen (Neubau, Umbau, Sanierung, Renovierung) und im laufenden Betrieb bewusst und stetig daran arbeiten, den Ausstoß von CO₂ zu verringern, zu vermeiden und/oder zu kompensieren. Zu erkennen sind die klimafreundlichen Urlaubsunterkünfte auf Pellworm an einem Logo, das exklusiv für dieses Projekt entwickelt wurde. Das Logo basiert auf der vorhandenen Wort-Bild-Marke Pellworms und erhält mit dem CO₂-Thermometer einen Index, der Auskunft über die Klimafreundlichkeit der Unterkunft gibt. Je klimafreundlicher die Unterkunft desto „grüner“ ist das Thermometer gefärbt, d.h. desto weniger wird die Atmosphäre durch den touristischen Betrieb der Unterkunft aufgeheizt. Die Unterkünfte, die dieses Logo führen, sind also geprüfte und zertifizierte Unterkünfte, die einen Mindest-Klimaschutz-Standard bieten. Sie beteiligen sich mindestens alle zwei Jahre an dem Prüf- und Zertifizierungsverfahren. Darüber hinaus haben sie zugesichert, interessierte Gäste über ihre Klimaschutzmaßnahmen eingehend zu informieren.

Kriterien der Zertifizierung „Klimafreundliche Urlaubsunterkunft“ und Prüfinstitutionen

Das zentrale Instrument der Zertifizierung ist ein in deutscher und englischer Sprache vorliegendes Zertifizierungshandbuch. Die Klimafreundlichkeit der Unterkunft wird anhand eines Antragsformulars mit Hilfe von 15 Kriterien gemessen. Für Hotels und Pensionen/Gasthöfe gibt es zusätzliche Kriterien. Basisanforderungen an die Unterkünfte betreffen u.a. Kontrollen der Heizungs-/Stromverbräuche, Existenz aktueller Energieausweise, Wärmedämmungen, dezentral steuerbare Heiztemperaturen, den Einsatz energieeffizienter Haushaltsgeräte und energiesparender Beleuchtungsarten, die Vermeidung von Stand-by-Betrieb elektrischer Geräte u.v.m. inklusive des bekannten „Handtuchmanagements sowie die Information der Gäste zum Klimaschutz. Die Prüfung erfolgt aktuell durch neutrale Prüfer mit Beteiligung der Gemeinde und des Kur- und Tourismusservice. 

Umsetzungschancen der Zertifizierung


Wettbewerbsperspektiven: Das Thema Nachhaltigkeit insgesamt hat sich im Tourismus längst etabliert und wird in der Kommunikation immer häufiger als Chance, wenn nicht sogar als Selbstverständlichkeit behandelt. Klima- oder Naturschutzmaßnahmen tragen zur Attraktivitätssteigerung von urlaubstouristischen Destinationen bei und stärken auch die Position Pellworms im touristischen Wettbewerb. Sie führen zu einer positiven „Aufladung“ des unverwechselbaren Profils der Insel. Um dabei der drohenden Marktsättigung angesichts der sehr großen Zahl an touristischen Umweltzeichen zu entgehen und die Markteinführungsrisiken zu senken, wurde nicht einfach nur ein weiteres Gütesiegel entwickelt. Vielmehr funktioniert die eingeführte Wort-Bild-Marke Pellworms, die bereits eine vorhandene „Brand-Awareness“ im Markt hat, als Träger des Zertifizierungsindexes.

Kundenperspektive: Für die neu entwickelte Zertifizierung klimafreundlicher Unterkünfte auf Pellworm stehen die Zeichen im Hinblick auf die Gäste der Insel nachweislich gut. 29% der Pellworm-Gäste würden Gütezeichen zur Klimafreundlichkeit der Unterkünfte als nützliche Ergänzung bei Unterkunftswahl begrüßen (NIT 2012, Gästebefragung Pellworm 2011). Sowohl den im Schleswig-Holstein-Tourismus landesweit besonders im Fokus stehenden sog. Neuen Familien wie auch den insgesamt wichtigen Neukunden Pellworms sind diese Zertifizierungen überdurchschnittlich wichtig (jeweils 32%).

Anbieterperspektive: Die Unterkunftsanbieter auf Pellworm zeigen sich vergleichsweise qualitätsbewusst. Dies beweisen relativ hohe Anteile der zertifizierten Unterkünfte (TIN-Sterne,  DLG-Gütezeichen etc.). Ihre eigene Mitarbeit an der Entwicklung der Zertifizierung in der Arbeitsgruppe „Erneuerbare Energien“ ist der Garant für deren Akzeptanz auf der Anbieterseite. Um sowohl die Gäste wie auch die Anbieter zur Nutzung der Zertifizierung zu motivieren, wurden mit den Projektergebnissen konkrete Maßnahmenbeschreibungen bis hin zu Textentwürfen für die Kommunikation geliefert.

Übertragbarkeit: Gegenwärtig gibt es die Zertifizierung nur auf Pellworm. Die Ausweitung auf andere Nordsee-Inseln wird angestrebt und wurde in dem Projekt bereits vorläufig gutachterlich für Amrum, Föhr, Spiekeroog und Sylt geprüft. Die Existenz eines breit getragenen insularen Energiekonzeptes erhöht die Chancen der Übertragbarkeit der Zertifizierung maßgeblich. Die Übertragbarkeitschancen steigen letztlich aber auch signifikant mit der Qualitätsorientierung der Anbieter und deren Wahrnehmung der Qualitätsansprüche ihrer Gäste. 

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