NEUE PELLWORMER DAMPFSCHIFFAHRTS GMBH SEIT 1872

Die Historie der Insel

Luftaufnahme der Insel Pellworm im blauen Wattenmeer
Die heutige Form der Insel Pellworm
Friesenhaus auf einer Warft
Friesenhaus auf einer Warft
Kulturfunde aus dem Watt vor einer Sammlung antiker Gegenstände
Kulturfunde aus dem Watt
Die alte Insel "Strand"
Die Nordseeinsel Pellworm in ihrer heutigen Form war bis zum 17. Jahrhundert der westliche Teil der ehemaligen großen Insel "Strand".

Eine schwere Sturmflut im Oktober 1634 zerschlug die große Insel, und übrig blieben die heutigen Inseln Pellworm und Nordstrand, sowie die kleine Hallig Nordstrandischmoor.

Nach dieser Naturkatastrophe hat die Insel Pellworm eine völlig eigenständige Entwicklung erlebt. Pellworm begann unter schwierigsten Bedingungen die Insel wieder zu bedeichen. Diese Eindeichungsarbeiten dauerten bis ins Jahr 1687.

Der "jüngste" Teil von Pellworm, der Bupheverkoog, wurde erst im Jahre 1938 eingedeicht. Auf Pellworm hat sich im Laufe der Jahre neben der Landwirtschaft auch ein sanfter Tourismus entwickelt.

Warften - künstliche Erdhügel zum Wohnen
In alter Zeit zeigte ganz Nordfriesland eine geschlossene Küstenlinie. Das Meer war weit weg. Die Menschen, die sich im 8. Und 9. Jahrhundert im Pellwormer Gebiet ansiedelten, bauten ihre Häuser auf den flachen Boden. Im Laufe der Zeit stieg jedoch der Meeresspiegel und die Nordsee drang immer weiter ins Landesinnere vor. Große Überflutungen waren die Folge.
Die damaligen Bewohner dieses Gebietes begannen etwa ab dem 11. Jahrhundert zum einen mit dem Bau von Deichen und zum anderen mit dem Aufwerfen künstlicher Erdhügel, den sogenannten Warften. Auf diese Warften, die im allgemeinen eine Höhe von 3 Metern haben, bauten die Menschen zum Schutz gegen Überflutungen ihre Wohnhäuser. Heute ist Pellworm durch hohe und moderne Deiche gegen Überflutungen geschützt und wenn gebaut wird, dann nur noch auf ebenem Grund. Der Untergang Rungholts
Die Deiche des Mittelalters waren durchweg zu niedrig und konnten der Nordsee auf Dauer nicht standhalten. Große Landverluste waren die Folge. Wo sich heute in der Nähe Pellworms die Hallig Südfall aus dem Wasser erhebt, lag einst das sagenhafte Rungholt, das der Dichter Detlev von Liliencron in seiner Ballade "Trutz Blanke Hans" beschreibt. Rungholt war zu seiner Zeit eine bedeutende Hafenstadt an der Westküste. Die Bewohnen trieben ausgedehnten Handel mit fernen Ländern, und die Sage berichtet von dem großen Reichtum der Stadt. Das Jahr 1362 wurde der Hafenstadt Rungholt zum Verhängnis. In einer Jahrhunderflut wurden die Stadt und das umliegende Land vollkommen zerstört. Noch heute spricht man von der Rungholtflut als die "Grote Mandrenke". Im Jahre 1921 kam durch den Nordstrander Heimatforscher Andreas Busch die Rungfoltforschung in Gang. Andreas Busch fand im Watt viele Spuren der alten Hafenstadt. Das Rungholtmuseum auf Pellworm verfügt über eine umfassende Sammlung von Kulturspuren aus dem Watt rund um Pellworm. In dem kleinen Museum von Hellmut Bahnsen werden untergegangene Ortschaften, Siedlungen und Höfe wieder lebendig.

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